Pioniergemeinde Mäder zog Bilanz über ihren Beitrag zum Gemeinwohl! Am 04.10.2017 überreichte Christian Felber Bürgermeister Rainer Siegele und seiner engagierten Mannschaft das Gemeinwohl-Testat.

Die Gemeinden Mäder und Nenzing sind die beiden ersten Gemeinden Österreichs welche die Gemeinwohlbilanz erstellt haben. Die Nachricht über diesen Pioniergeist hat weite Kreise gezogen. Im Namen des Vereins zur Förderung der Gemeinwohlökonomie konnten Ulrike Amann und Gebhard Moser am 18.10.2017 50 Personen aus Gemeinden und Unternehmen aus Bayern, Hessen und Salzburg im J.J. Ender Saal in Mäder begrüßen.
Am Vormittag konnten die interessierten Besucher mit den Projektmitarbeiter*innen der beiden Pioniergemeinden in Austausch über ihre Erfahrungen kommen.

Der Nachmittag stand den Unternehmen zur Verfügung – vier, bereits mehrmals bilanzierende Vorarlberger Unternehmen standen den interessierten Gästen Rede und Antwort.

Der Austausch war spannend und anregend. Spürbar war, dass es überall Menschen gibt die sich dem Thema Gemeinwohl stellen möchten. Zu Recht, denn das Prinzip des Gemeinwohls ist in vielen europäischen Verfassungen verankert.

„Die Gemeinwohlbilanzierung gibt den Gemeinden und Unternehmen ein Messinstrument in die Hand, mit dem ein strukturiertes Vorgehen und Vertiefen des Themas möglich ist“, so Gerhard Müller, Obmann des Vereins zur Förderung der Gemeinwohlökonomie in Vorarlberg.

Die Begeisterung war am Ende des Tages groß. Das kleine Ländle hat wieder einmal gezeigt, was es kann und dass hier, in den Gemeindestuben wie in den Unternehmen, viele Pioniere zu Hause sind.

Weitere Informationen unter: www.vorarlberg.gwoe.net