Gemeinden versammeln sich zum Thema Gemeinwohlbilanzierung in der Gemeinde

Am Mittwoch, 31.5.2017, versammelten sich im Gemeindehaus Dornbirn 15 Interessierte aus Politk und Verwaltung aus Vorarlbergs Gemeinden um sich intensiv mit dem Thema Gemeinwohlbilanierung in der Gemeinde auseinanderzusetzen. Die Versammelten hatten dabei die Möglichkeit den Prozess und das Instrument der Gemeinwohl-Bilanzierung besser kennenzulernen.

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung sind 90% aller ÖsterreicherInnen der Meinung, dass es eine neue Wirtschaftsordnung geben muss. Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet mit der Bilanzierung ein Instrument mit dem die Werte Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Demokratische Mitbestimmung und Transparenz dargestellt werden können. Ulrike Amann und Gebhard Moser vom Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie Vorarlberg haben am Mittwochnachmittag die Gelegenheit genutzt um den Interessierten aus Altach, Bregenz, Bürs, Dornbrin, Feldkirch, Lauterach, Schoppernau und Lochau den Prozess und das Instrument vorzustellen und ihnen dessen Vorteile für die ganze Gemeinde, den MitarbeiterInnen und BürgerInnen zu unterbreiten. Aktuell sind die beiden Gemeinden Mäder und Nenzing als erste Gemeinden in Vorarlberg auf dem Weg ihre Gemeinwohl-Bilanz fertigzustellen. Die Interessierten erhielten durch die Schilderungen von Dunja Thaler und Martin Assmann, Gemeinde Nenzing, auch einen persönlichen Einblick in ihre Erfahrungen auf dem Weg zur Bilanzierung und der damit einhergehenden Bewusstseinsveränderung in der Gemeinde.

Das rege Interesse und der intensive Austausch zwischen den Anwesenden verdeutlichte die Wichtigkeit dieses Themas für die Gemeinde und jeden einzelnen Bürger. Der Verein zur Gemeinwohl-Ökonomie bedankt sich für das Interesse und freut sich auf die Zusammenarbeit zu diesem Thema.

Revisions

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar