Kooperation und Solidarität im Vordergrund: die Pioniergemeinden Nenzing und Mäder luden zur gemeinsamen Mitarbeiterveranstaltung ein

Am 29. April 2017 erhielten die MitarbeiterInnen der Gemeinden Nenzing und Mäder einen erneuten Einblick in den Tätigkeitsbereich, die aktuellen Ereignisse und die neuesten Erkenntnisse der beiden Gemeinden in Bezug auf die Aktivitäten im Rahmen der Gemeinwohl-Bilanzerstellung.

Im Zuge dessen können besonders zwei wichtige Ergebnisse hervorgehoben werden: Eine besonders wichtige Erkenntnis konnten die Gemeinden durch die Analyse ihres Einkaufes feststellen. Hierbei hat sich das Thema Ethisches Beschaffungsmanagement als besonders wichtig erwiesen. Dieses bezieht alle LieferantInnen und DienstleisterInnen mit ein, da hier eine aktive Auseinandersetzung mit den Risiken zugekaufter Produkte oder Dienstleistungen passiert.

Eine  gemeinsame Entwicklung eines Kriterienkatalog für die Ausschreibung von Krediten in Kooperation mit dem Umwelt- und Gemeindeverband wird angestrebt. Es wächst die Erkenntnis, dass bei der Kreditvergabe andere Kriterien außer der billigste zu sein, im Vordergrund stehen sollen. Die Idee ist, dass diejenigen Banken den Zuschlag für ein Darlehen bekommen, welche sich vermehrt in die Gemeinde integrieren und einen aktiven Beitrag für die Gemeinde leisten. Parameter die hierbei entscheidend sein können, sind, zum Beispiel, die Ausbildung von Lehrlingen, die Beteiligung an diversen Aktionen wie fahrradfreundliche Gemeinde oder das Vorhandenseins eines Umweltmanagementsystems – das auch gelebt wird.

Die Veranstaltung hat Kriemhild Büchel-Kapeller, Büro für Zukunftsfragenmit einem Vortrag „Die Zukunft wartet nicht“ abgerundet. Diese Inhalte eröffnete den TeilnehmerInnen neue Zukunftsperspektiven.

Die beiden Gemeinden Nenzing und Mäder sind hierbei ein Beispiel dafür, dass sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und aktiv an der Gestaltung des Gemeinwohles der gesamten Gemeinde mitgestalten.

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